Mühlendorf Gschnitz & Sandeswasserfall

Wichtige Information: Ende Juni 2025 wurde das Mühlendorf Gschnitz durch mehrere Murenabgänge nahezu vollständig zerstört. Nur die kleine Josefskapelle hat die Katastrophe (beschädigt) überlebt.

Die Betreiber:innen des Mühlendorfs haben öffentlich erklärt, dass ein vollständiger Wiederaufbau im alten Stil am ursprünglichen Ort nicht möglich ist. Laut einem Expertengutachten kann das Areal am Sandesbach aufgrund aktueller Sicherheitsstandards nicht mehr für eine aufwendige Nutzung verwendet werden. (Quelle: Kronen Zeitung).

Es ist jedoch ein „kleiner Neuanfang” rund um die erhaltene Kapelle geplant. Geplant ist eine stark verkleinerte Version des Mühlendorfs, die als Erinnerungs- und Begegnungsort für die Menschen der Region dienen soll. (Quelle: Mein Bezirk)

Ab hier folgt der Originalbeitrag über das Mühlendorf. Wir haben ihn nicht entfernt, da er als Erinnerung dient.

Das Mühlendorf Gschnitz ist ein Museumsdorf in Tirol mit dem Schwerpunkt Wassermühlen. Es liegt auf zirka 1300 Metern Seehöhe im Gschnitztal.

Mühlendorf Gschnitz

Inmitten einer atemberaubenden Landschaft sehen Besucher und Besucherinnen die durch Wasserkraft betriebenen Mühlen unter anderen eine Getreidemühle und eine Schmiede. Das Mühlendorf ist besonders bei Kindern beliebt, da es einen phantasievollen Einblick in die Technik vergangener Zeiten bietet.

Mühlendorf Gschnitz

Direkt über dem Mühlendorf befindet sich der eindrucksvolle Sandeswasserfall, der bei einem Rundgang im Mühlendorf über eine hochgelegene Brücke überquert werden kann. Das Einatmen der Aerosole des Sandeswasserfall soll angeblich das Immunsystem stärken. Von der Brücke aus hat man einen beeindruckenden Blick über das Mühlendorf und das Tal.

Mühlendorf Gschnitz mit Sandeswasserfall

Wer nicht bist zur Brücke hinauf will, kann den Wasserfall von Aussichtsplattformen im Mühlendorf beobachten und die gesunde Luft in Ruhe einatmen. Allein der Blick von der Plattform auf den Wasserfall ist einen Besuch wert.

Brücke über den Sandeswasserfall

Info
Ende Juni 2025 wurde das Mühlendorf Gschnitz durch mehrere Murenabgänge nahezu vollständig zerstört.
Anfahrt: Mit dem Auto bis zum kostenpflichtigen Parkplatz Feuerstein Gschnitz. Es gibt auch eine öffentliche Busverbindung, die Bushaltestelle beim Mühlendorf heißt „Gschnitz Gh Feuerstein“.
Wanderung: Alternativ empfiehlt sich eine Wanderung zur Laponesalm.
Externer Link: www.muehlendorf-gschnitz.at

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